Jede Verpackung beginnt flach.
In unserer Denkschmiede und im Lab in Siegburg entwickeln Sie mit uns, was aus Produktdaten, Gestaltung und Druck werden kann. Vom ersten Gedanken bis zum geprüften Prototyp.
Am Anfang stehen Daten, nicht die Druckmaschine.
Produktdaten, Sprachversionen, Chargen und Codes liegen meist schon vor: in ERP-Stammdaten, PIM- oder Produktdatensystemen. Im Lab klären wir, welche Angaben fest bleiben, welche variabel werden und wie sie zuverlässig auf die Verpackung kommen.
Hier fließen Beispieldaten aus einem Artikelstamm auf die Rückwand. Sorte, Sprache und Charge wechseln, Zuschnitt und Gestaltung bleiben gleich.
Aus dem Zuschnitt wird ein Objekt.
Im Lab bleibt eine Idee nicht auf dem Papier. Wir falten, drucken und prüfen, bis sichtbar wird, ob Daten, Workflow und Ergebnis zusammenpassen.
Die Schachtel faltet sich entlang ihrer Rilllinien: erst die Wände, dann der Boden, zuletzt der Giebel.
Eine Vorlage. Viele Versionen.
Farbwelten, Sorten, Aktionen, Sprachversionen und kleine Auflagen: Digitaler Verpackungsdruck bildet Varianten ab, ohne für jede eine neue Produktionslogik zu bauen.
Erst das Design: Ein Template trägt unterschiedliche Farbwelten, Störer und Sondereditionen. Dann die Sprache: dieselbe Gestaltung in fünf Sprachversionen, befüllt aus den Produktdaten.
Im Lab testen wir, wie viele Varianten Ihr Template tragen muss, woher die Daten dafür kommen und wie sich die Freigabe organisieren lässt.
Verpackung verbindet Produkt, Kunde, Daten und Wertschöpfung.
Auf der einen Seite fließen Produktdaten, regulatorische Anforderungen, Chargen, Sprachversionen und digitale Inhalte ein. Auf der anderen Seite erreicht die Verpackung Handel, Verbraucher und Serviceprozesse. Der Nutzen entsteht, wenn beides sauber zusammenspielt.
Die Leitidee kommt aus dem Team-Jansen-Ansatz. Im Lab machen wir sie an Ihrer Verpackung konkret.
PPWR, 2D-Code, Digitaler Produktpass.
Seit dem 12. August 2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung PPWR. Kennzeichnung, Recyclingfähigkeit und Informationspflichten werden schrittweise konkret. Parallel wird der QR-Code zum Zugang für Produktdaten, und mit dem Digitalen Produktpass werden strukturierte Produktdaten für einzelne Produktgruppen verpflichtend.
Wir leisten keine Rechtsberatung. Im Lab prüfen wir, wie neue Kennzeichnungen, Codes und Datenanforderungen in Ihren Verpackungsprozess passen.
Verstehen
Welche Anforderungen stehen im Vordergrund? Welche Daten gibt es, wer gibt Inhalte frei, wo entstehen heute Fehler? Eine offene Frage reicht als Start.
Strukturieren
Aus den Anforderungen entsteht ein Zielbild: welche Daten gebraucht werden, welche Schritte sich automatisieren lassen und welche Schnittstellen relevant sind.
Pilotieren
Ein Pilot oder Demonstrator macht die Idee greifbar. Er zeigt, ob Daten, Workflow, Druck und Ergebnis praktisch zusammenpassen.
Skalieren
Wenn der Pilot trägt, geht es um weitere Varianten, neue Datenquellen und einen verlässlichen Betrieb. Dafür arbeiten wir mit Team Jansen zusammen.
Was im Lab geprüft wird
- Datenquelle und Datenstruktur
- Variable Felder und Template-Regeln
- Korrekturabzug und Freigabe
- Druckbild und Lesbarkeit von Codes auf dem Material
- Weiterverarbeitung: Rillen, Falten, Kleben
- Übergabe an die Produktion
Am Ende steht eine Entscheidung: weiterführen, anpassen oder verwerfen. Auch ein begründetes Nein ist ein Ergebnis.
Nicht nur Schachteln. Auch Etiketten.
Dieselbe Datenlogik funktioniert auf Etiketten für Eimer, Gläser, Flaschen oder Dosen. Jedes Etikett kann andere Daten tragen, vom Farbton über die Sorte bis zur Charge.
Im Beispiel: ein Farbeimer mit digital gedrucktem Etikett, der Farbton wechselt von Etikett zu Etikett. Musteretikett des Labs, kein Kundenprojekt.
Deutscher Imkerbund: jedes Etikett ein Einzelstück.
Für den Deutschen Imkerbund stellt ProServices den Webstore bereit, verarbeitet die Daten mit dem Workflow „BIanCA“ und druckt die Etiketten. Rund 20 Millionen im Jahr, jedes mit mehr als 20 variablen Angaben.
Früher kostete allein die Druckvorbereitung etwa 50 bis 60 Stunden. Heute erzeugt der Workflow Korrekturabzug, Druckdaten und Lieferscheine in Minuten.
Glas und Etikett im Originaldesign des Deutschen Imkerbunds. Sorte und Kontrollnummer wechseln in der Animation beispielhaft.
Mit Team Jansen in die Umsetzung.
ProServices ist eine Schwestergesellschaft von Team Jansen. Soll aus einem Pilot ein laufender Prozess werden, ist Team Jansen Entwicklungspartner und Integrator: Datenquellen, Workflows, Software, Freigaben, Digitaldruck, Qualitätssicherung und Betrieb werden dort zusammengeführt.
Wie die Aufgaben in Ihrem Projekt verteilt sind, legen wir gemeinsam fest.